Themen

Vorwort

Liebe Kommilitonin, lieber Kommilitone,
wir freuen uns über Dein Interesse an unserer Gruppe. Im folgenden geben wir einen Überblick über die Themen, die uns am wichtigsten sind und für die wir eintreten möchten. Wir stehen Diskussionen über diese Themen offen gegenüber, entweder mit Dir, oder für Dich mit anderen Hochschulgruppen im Studierendenparlament.

Echte Hochschulpolitik

Der AStA vertritt längst nicht mehr die Interessen der Studierenden. Gefangen zwischen links-ideologischen Utopien und und ideenloser Servicepolitik, ist das Sprachrohr der Studierenden in Siegen beschämend leise. Ohne die Unterstützung der Studierenden und ohne sinnvolle Konzepte zur Reform des Hochschulsektors kann der AStA seit Jahrzehnten keine Impulse für umfassende Reformen setzen. Das wollen wir ändern. Wir stellen die Studierenden in den Mittelpunkt unserer Politik. Unser Anliegen ist es gezielte Studierendenpolitik zu leisten indem wir das allgemeinpolitische Mandat der verfassten Studierendenschaft dazu nutzen die Interessen der Studierenden innerhalb der universitären Gesellschaft zu vertreten. Das umfasst die Hochschulen, ebenso wie Fragen der staatlichen Beihilfen oder Wohn- und Mobilitätsangelegenheiten. Die globale Weltrevolution überlassen wir anderen.

Ideologiewithdate

Hörsäle

Wir fordern flexible Raumaufteilungen und bessere Rahmenbedingungen um Vorlesungen zu hören.
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Unsere Hörsäle sind voll. Ein erfolgreiches Lernen und Arbeiten ist so nicht möglich. Einige Überfüllungen kommen erst durch schlechtes Management der Universität zustande. Die Meisten sind aber bei den gegebenen Studierendenzahlen und den existierenden Räumlichkeiten nicht zu vermeiden. Veranstaltungen, die so groß sind, dass das Audimax und der blaue Hörsaal überfüllt sind, zeigen eindeutig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
Ein Konzept, welches bei uns in Siegen bisher nur mäßig und bevorzugt bei den Medienwissenschaftlern zum Einsatz kommt, an anderen Unis aber schon große ArbeitsraeumeErfolge zu verzeichnen hat, ist das Livestreaming nach Hause. In abgewandelter Form ist natürlich auch das Aufzeichnen und spätere Bereitstellen der Vorlesungen eine Alternative. Wir setzen uns dafür ein, dass sich am bisherigen Zustand etwas ändert, denn geringer wird das Problem der vollen Hörsäle mit Sicherheit nicht.

 

Parkflächen

Der Parkplatzmangel und die daraus resultierenden Probleme müssen behoben werden.

Durch die außergewöhnliche Lage unserer Universität und den Gegebenheiten in der Region ist eine Anfahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln für Studierende über die Kreisgrenzen hinweg unzumutbar. Überfüllte Busse und dadurch verpasste Anschlussmöglichkeiten oder schlicht schlechte Taktung für Verbindungen, die nicht nur nach Weidenau oder Siegen Hbf gehen, rauben jedem von uns die Motivation den Weg aufzunehmen. Wer stattdessen mit dem Auto kommt, scheitert an der Parkplatzsituation. Wir fordern daher eine Instandsetzung der bestehenden Parkflächen, was z.B. das neue Markieren der einzelnen Parkboxen beinhaltet, um eine effiziente Nutzung zu gewährleisten. Außerdem sollen die Kapazitäten insgesamt erweitert werden:  Schotterparkplatz AR ausbauen, ggf. Parkplatz PB oberer Ebene erweitern, etc.. Viele Ideen stehen im Raum, wir setzen uns dafür ein, dass diese verfolgt werden.

ÖPNV

Die UX-Linien (Uniexpress) müssen optimiert werden

Die gravierendsten Mängel sehen wir aktuell in der Taktung. Busse die zwei Minuten vor Beginn, oder Mitten in einer Veranstaltung ankommen, sind nicht hilfreich.
Ein weiteres Problem gibt es mit dem ENC-AR Shuttle. Hier ließe sich leicht in Kooperation mit den betroffenen Studenten eine bessere Taktung ausarbeiten. Phänomenen, wie dem frühzeitigen Verlassen mancher Vorlesungen wäre damit Abhilfe geschaffen.

Zudem sind viele Busse zu den Stoßzeiten überfüllt. In eben diesen Stoßzeiten müssen mehr Busse eingesetzt werden.

Umgang mit deinem Beitrag

Wir fordern transparenten Umgang mit deinem Geld.

lhgDer Umgang mit Euren Semesterbeiträgen ist und ein Anliegen. Hier sei exemplarisch der ASTA-Shop zu nennen, welcher im vergangen Jahr einen Fehlbetrag von 10.000€ aufweisen musste. Hier müssen neue Konzepte her und gewohntes auf den Prüfstand gebracht werden!

Generelle Entwicklungen an der Universität und wichtige Änderungen für uns Studenten müssen klar publiziert werden.

AStA-Sommerfestival

festivalEs sind im Nachtragshaushalt 2014 60.400,42€ als Ausgaben ausgewiesen, dem gegenüber stehen 8.222,97€ Einnahmen aus Ticketverkäufen und 18.884,64€ sonstige Einnahmen. Leicht zu errechnen das aktuelle Defizit der verfassten Studierendenschaft(VS). Der AStA hat bisher noch keine Abschlussrechnung präsentiert, welche nach ihren Angaben die schiefläge korrigieren soll. Wir warten ab! Festzuhalten bleibt, das StuPa wurde unzureichend und zu spät informiert und Gelder der VS hätten besser eingesetzt werden können!

Zivilklausel

Wir als LHG Siegen sind gegen eine Zivilklausel an Universitäten.

Bei der Zivilklausel handelt es sich um eine Selbstverpflichtung der Universitäten ausschließlich für friedliche Zwecke zu forschen. Wir sind der Überzeugung, dass diese Selbstverpflichtung viele Nachteile mit sich bringt. Im Jahr 2011 erwirtschafteten alle Fakultäten gemeinsam 21.000.000 € an Drittmitteln, 14.900.000 € wurden dabei von der Fakultät IV eingenommen. Besonders dieser Bereich würde dabei in der Kooperation mit der Wirtschaft und ihren Unternehmen eingeschränkt. Bei vielen Forschungsfeldern spielen Aspekte der Rüstung eine Rolle und lassen sich nicht ausschließen. Ohne die entsprechenden Gelder ließe sich diese Forschung aber oft gar nicht betreiben, ungeachtet dessen, welche positiven Effekte für rüstungsferne Themen dabei entstehen. Außer der Forschung profitieren aber auch wir Studenten von den Drittmitteln und Kooperationen, insbesondere bei der Ausstattung von Labors, Exkursionen (z.B. zum Teilchenbeschleuniger im CERN) oder Ähnlichem. Kooperationen unserer Universität mit der Wirtschaft sind aber auch aus anderen Gründen notwendig. Erst durch Projekte aus der Wirtschaft und damit aus dem Leben, erfahren unsere Dozenten und damit auch wir, was sie lehren und wir lernen müssen. Um also nicht abgeschottet von der Realität stumpfsinnig Wissen zu vermitteln, muss den Wissenschaftlern diese Freiheit gelassen werden. Weiter sehen wir die Zivilklausel als Bevormundung an, denn jedes Institut und jeder Mitarbeiter entscheidet immer noch frei über die Bearbeitung eines Auftrages.

Meinungsfreiheit

Eine Gesellschaft ist erst dann frei, wenn sie ihre Meinung frei äußern kann.

So muss es uns Studenten möglich sein, untereinander, aber in besonderem Maße auch unseren Dozenten gegenüber, unsere Meinung vertreten zu können, ohne Sanktionen oder sonstige Benachteiligungen befürchten zu müssen. Die Vielzahl an Meinungen und Ansichten sollte als produktive Grundlage für Diskussionen und nicht dem Disput dienen.
Bei einigen Dozenten an unserer Universität ist es gang und gäbe Studenten aufgrund ihrer Äußerungen exemplarisch bloß zu stellen. Wir als LHG befürworten den freien Meinungsaustausch und eine offene Diskussionskultur. Wir möchten alle motivieren, denen Ungleichbehandlung widerfahren ist, sich an entsprechender Stelle zu beschweren.

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